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Arme Deutsche Post

Transparenz ist eine schöne Sache. Nur kann sie fürchterlich nach hinten losgehen; das erfährt gerade die Deutsche Post mit ihrem „Entfristungskriterienkatalog“. Da es schon genug Leute gibt, die sich darüber aufregen, will ich mal bewusst die Gegenseite ennehmen. Was also hat die Deutsche Post getan? Sie hat sich erdreistet, Leistungskriterien festzulegen für die Übernahme von einem befristeten in ein unbefristetes

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Der Startup-Hype ist infantil und irrational

Ein Startup und das menschliche Gehirn haben mehr gemein als man denkt. Mit drei Jahren weist das kindliche Gehirn 200 Milliarden Nervenverbindungen auf. Eine beeindruckende Zahl. Das Gehirn geht zu diesem Zeitpunkt geradezu verschwenderisch mit seinen Ressourcen um: bereit, in alle Richtungen zu lernen, die Umwelt in sich aufzusaugen, Probleme zu lösen, Denkstrukturen aufzubauen und vieles mehr. In dieser Hinsicht

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Wer KEINE Visionen hat, sollte zum Arzt gehen

Kürzlich las ich einen Wirtschaftsartikel. Dort stand, Dinge wie eine Robotersteuer oder ein Grundeinkommen seien „Star Trek“: utopisch, weltfremd, „kommunistisch“ und noch einiges anderes mehr. Positive Differenzierungen las ich nicht. Wieder einmal fiel mir auf, wie satt, träge und uninspiriert manche wirtschaftlichen oder politischen Kommentatoren denken. Es muss ja nicht gleich das Grundeinkommen sein, über das wir diskutieren. Aber wie

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Liebe Berater, bitte nicht so arrogant!

Es gibt Berater, die mögen ihre Kunden nicht mal. Ich kenne einen Kollegen, der rotzt seine Erkenntnisse dem Kunden absichtlich hin, tritt ihm – um einen Fußballvergleich zu bemühen – sozusagen aus der Tiefe des Raums mit Anlauf in die Eier. Das ist seine Methode, um das Hirn des dummen Kunden mit der Brechstange aufzuhebeln und seine eigene Weisheit reinzukippen.

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Millenials sind nicht sinngetrieben, sondern narzisstisch

Glaubt man der Presse, den vielen Konferenzbeiträgen und Büchern zum Thema Millenials, gewinnt man den Eindruck: Mit den Millenials wird alles besser. Sie würden Sinn in ihrer Arbeit suchen, alte Strukturen hinterfragen, Familie und Beruf vereinbaren wollen und die Erde insgesamt zu einem besseren Planeten machen. Das halte ich, mit Verlaub, für Unsinn. Die Millenials sind nicht besser oder schlechter

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The Miyamoto Model, Part 2: How to grow a mindset of trust and growth

After publishing the Miyamoto model per se in this artice, I want to go a little more in detail concerning the process of implanting this new management model, its preconditions, dynamics and consequences. As I stated in Part I, the mindset of the people within a company is the crucial part in building a resilient, agile and strategically smart company.

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The Miyamoto Model: How to implant New Work and create added value

Part I: The Model During the last months I observe more and more discussions about new ways of organizing work, about purpose-driven companies, a needed skill shift in education and so on. Companies as well as consultants and the normal worker ask themselves: Is there a new way of working? Is it worth the pain? And even more staggering: How

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Wissen wird zum Wegwerfprodukt

Ich halte die Annahme, wir lebten in einer Wissensgesellschaft, inzwischen für weitgehend falsch. Warum? Ein kleines Beispiel: In regelmäßigen Abständen, so mindestens einmal pro Woche, erhalte ich Presseanfragen: für Interviews, Podcasts und so weiter. Vom öffentlich-rechtlichen Sender bis zum kleinen Blogger ist da alles dabei. Bis vor kurzem habe ich das so gehandhabt, dass ich gesagt habe: Klar, mache ich

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Führung pervers: Hauptsache, die Maschine läuft

Die grundlegende Erzählung über moderne Führung geht so: Führungskräfte führen ihre Mitarbeiter, auf welche Art auch immer. Man diskutiert unterschiedliche Führungsstile, Phänomene wie Empowerment, die „Führungskraft als Coach“, virtuelle Führung, Programme zur Führungskräfte-Entwicklung, Bonussysteme und so weiter und so fort. Aber nie wird in Frage gestellt, dass es bei der Führung um Menschen geht. Doch genau hier liegt der Irrtum.

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